Juwelier Schwarz

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Schwarz Trauer

Das Haus der tausend Uhren

Bei uns können Sie die Zeit hören..

Seit 25 Jahren das Herz und die Seele des Geschäftes: Uhrmachermeister Wolfgang Schwarz und seine Frau Annette

Wer einmal im „Haus der tausend Uhren", wie Schwarz sein Geschäft gern selbst nennt, war, der weiß, dass das keine leeren Worte sind. Annette & Wolfgang Schwarz, sowie Volker Simella nehmen sich fast jeder noch so eigenwilligen Aufgabe an. „Ich höre mir im Gespräch genau an, wo das Problem liegt, nehme die Uhr auseinander und mache einen Kostenvoranschlag", erklärt der Meister. Ein nach wie vor kostenloser Service, der sich auszahle. „Über 90 Prozent der Kunden geben dann auch den Auftrag."

Wer nach 25 Jahren immer noch Spaß und Erfolg in seiner Branche hat, muss einiges richtig gemacht haben. Für Schwarz gibt es mindestens zwei Erfolgsrezepte: „Nur wenn man Hand in Hand mit Freunden arbeitet, geht es so lange gut", ist die eine. Die andere: „Sie müssen geduldig sein. Mit genug Geduld erreicht man alles." Die Geduld liegt – das ist nicht zu übersehen – in seinem Wesen. Trotz dutzender, vielleicht sogar hunderter tickender und schlagender Uhren, umweht das Juweliergeschäft Schwarz eine Atmosphäre, die eine große Ruhe ausstrahlt. Hektik gibt es nicht, wohl aber zügige Arbeit: „Kleinigkeiten, wie Batteriewechsel, machen wir meist sofort. An manchen Tagen habe ich schon 50 Batterien gewechselt."

Mit den Freunden, die es braucht, meint der Uhrmacher offenbar seine Ehefrau Annette, die eigentliche Geschäftsinhaberin, aber auch den langjährigen Mitstreiter und Mitarbeiter Volker Simella – beide sind schon seit mehr als den 25 Jubiläumsjahren dabei.

Unvergessen sind außergewöhnliche Aktionen, wie die Rettung einer digitalen Hightech-Sonnenuhr samt 4000 LED-Leuchten für die Hannover-Messe 2006. In nur 14 Tagen hatten die beiden Techniker damals – quasi als Retter in letzter Sekunde – die Steuerung für einen spektakulären Nachbau der gewaltigen Samrat-Yantra-Uhr aus Indien gestemmt. Etliche Nachtschichten und viel Improvisation bis zur letzten Minute waren damals nötig gewesen, damit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der indische Premierminister die Messe noch pünktlich eröffnen konnten.

Heute geht es an der Brinkstraße meist etwas ruhiger zu. Das nächste große Projekt soll die Wiederaufstellung der legendären goldenen Kugel sein, die früher vor dem Bielefelder Horten-Kaufhaus hing. Wann genau es so weit ist, da will sich Wolfgang Schwarz aber nicht mehr festlegen lassen. „Mir fehlt die Zeit. In den nächsten zwei Jahren wäre aber schon schön."

Apropos Zeit: Was für eine Uhr trägt eigentlich ein Uhrmacher? „Gerade trage ich zwei, die eine gehört einem Kunden. Meine eigene ist eine alte, ganz unauffällige BWC, die ich seit vielen Jahren hab. Mehr brauch’ ich nicht."

Die Begeisterung für klassische mechanische Armbanduhren verbindet einen Kreis von Kennern, die bezüglich der Qualität und der individuellen Lösung für ihre Uhr höchste Ansprüche stellen. Dazu fertige ich nach den überlieferten Methoden der Uhrmacherkunst eine ganz eigene Linie spezieller Armbanduhren, die meinen Namen tragen.

Das besondere Gefühl, die handwerkliche Akribie und den Reiz komplizierter Mechanik eines jeden Unikats zu spüren, vermittele ich Ihnen gerne bei einem persönlichen Besuch.

Bis dahin schauen Sie sich gern unsere Videos an...
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